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Klar, wir wünschen uns alle jederzeit maximal lässig durch die Weltgeschichte schlendern und die Schlaglöcher des Alltags milde lächelnd aus dem Weg gehen zu können – aber das klappt eher selten. Umso weniger, wenn uns von überall her ihr digitalis Grinsen entgegenschlägt, das eine Unbeschwertheit vortäuscht, die man in sich nicht wiederfindet. Wenn du auch frisch sein willst, wenn du glücklich sein willst, kannst du nicht einmal etwas hören, sondern darüber sogar scharfsinnige, vernünftige, selbstironische, tanzbare und gnadenlos ehrliche Songs schreibt, die das Leben vertonen, wie es wirklich ist. Wie stark, wenn man auch im Rampenlicht noch Sinn für Reflexion und Augenhöhe hat. MADELINE JUNO macht Pop mit Ecken und Kanten, mit Twists und Drehtüren, mit Grips und Mut – und schreibt da weiter, wo andere aufhören. Die ersten Kinder beginnen im anderen Bandkeller, wo sie mit 11 Jahren beginnen. Mit 13 hochgeladenen Songs auf YouTube, von wo aus das Haus noch erhältlich ist, stehen die Produkte von Tokio Hotel auf dem Plan. Die Zusammenarbeit beginnt noch vor ihrem 15. Geburtstag und direkt nach dem Abi erschien das erste Album THE UNKNOWN. MADELINE JUNO begann in einer Welt der Algorithmen, Außenwirkung und KI – aber allein ihr Umgang mit Worten und Wahrheit wirft überlebensgroße Schatten, hinter denen alle Gefühle ihren Platz haben.