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Die in Großbritannien lebende experimentelle Sängerin, Musikerin und Multiinstrumentalistin Penelope Trappes, die in ihrer Jugend eine formale Ausbildung in Oper und Jazz erhielt, schafft grüblerische Atmosphären und beunruhigende Poesie, untermalt von unterirdischem Dröhnen. Ihr fünftes Album „A Requiem“ beim Londoner Label One Little Independent versammelt zehn eindringliche Beschwörungen von Träumen und Albträumen, von Tod und Trauer sowie von Macht und Autonomie. Fleischliche, transzendente Cello-Drohnen werden verwendet, um Generationen-Traumata in einem eindrucksvollen und makabren Stück Gothic-Experimentalismus auszutreiben.