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(Un)praktisches Handbuch zum Überleben der Liebe, theatralische Lektüre für sentimentale Katastrophen, es ist keine Bedienungsanleitung, es bietet keine Lösungen, sondern stellt Fragen. Es tröstet nicht, sondern begleitet. Es ist eine Einladung, das Chaos der Liebe als notwendigen Teil des Lebens zu erkennen und es (vielleicht) zu überleben. Die Lesung ist als Stimmenmosaik aufgebaut: Originaltexte werden mit Monologen und Fragmenten aus den Werken verschiedener Autoren verflochten: J. Cocteau, C. Comencini, M. Murgia, N. Fusini, K. Valentin, G.C. Kellett und andere schaffen einen transversalen Dialog zwischen Epochen, Sprachen und Sensibilitäten. Zwei Frauen auf der Bühne, keine definierten Charaktere, sondern Präsenzen: Körper und Stimmen, die die Erfahrung der Liebe durchleben. Unser Handbuch wird so zu einem Ort des Erkennens, an dem jeder Betrachter aufgerufen ist, Fragmente seiner eigenen Erfahrung zu finden. Die Ironie lässt nach, die Ernsthaftigkeit sinkt, und zusammen erlauben sie uns, die Liebe als das zu betrachten, was sie ist: ein instabiles, notwendiges und nicht reduzierbares Terrain.