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Harold Bloom behauptete, Shakespeare habe den Menschen erfunden. Wir verfügen nicht über die Mittel, um diese Aussage zu bestätigen. Sicher ist jedoch, dass Shakespeare Andrea Pennacchi und anderen wie ihm geholfen hat, die Menschheit besser zu verstehen. Das Shakespeare-Korpus ist eine gebrauchsfertige Karte menschlicher Beziehungen, solange wir wie Mechaniker, wie Gärtner weiter daran arbeiten und es niemals als einen unbeweglichen und unbeweglichen heiligen Text betrachten, dessen Interpretation einigen wenigen Priestern anvertraut werden muss, sondern als eine lebendige Matrix, eine Attrappe, eine Linse, mit der man die Zeitgenossenschaft lesen kann. Ein Werkzeug, das jedem zur Verfügung steht. In dieser Show erzählt uns Pennacchi, wie Shakespeare, seine Werke und seine Figuren sein Leben verändert haben, denn „die Geschichten, die man erzählt, verändern die Welt (jeweils eine Person)“.