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Durch Stimme, Flöten, Orgel, Schlagzeug und Synthesizer verflechten Les Biologistes Marins Klangschichten unterschiedlicher Materialität, um sich und die Zuhörer in eine fließende und raffinierte Atmosphäre einzutauchen. Klang wird als sinnliche Erfahrung betrachtet, ohne zu versuchen, ihn in vorgegebenen Redewendungen zu definieren. Ausgehend von Ambient als Referenzgenre suchen Les Biologistes Marins nach einer persönlichen Farbe und arbeiten mehr an der Wahrnehmungskraft des Klangs als an seiner ästhetischen Form. Das Duo erforscht in einem kontinuierlichen Forschungsprozess die Möglichkeiten von Instrumenten, die Grenzen des Klangs und seiner Transformationen zu hinterfragen und sie mit einem Hauch raffinierter Elektronik zu integrieren. Diese Praxis erstreckt sich auch auf das Sammeln von Inspirationen und Materialien aus Wasserquellen in verschiedenen Umgebungen. Aus diesen Erfahrungen entstehen ortsspezifische Werke, die über die vielfältigen Bedeutungen des Wassers reflektieren: seine Ästhetik, seine Nutzung und die damit verbundenen symbolischen und materiellen Werte.