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Im San Siro verflechten sich Geschichten wie unsichtbare Fäden: Erinnerungen, Träume, tägliche Kämpfe und Wünsche für die Zukunft. Miracolo a San Siro wurde ins Leben gerufen, um diesen Fäden zuzuhören und sie durch eine partizipative künstlerische Reise, die den Menschen und seine Fantasie in den Mittelpunkt stellt, in eine kollektive Geschichte zu verwandeln. Von Februar bis September 2026 begleitet der Künstler Filippo Capobianco die Nachbarschaft in einem weitläufigen Aufenthalt, der aus Begegnungen, Worten, Gesten und Beziehungen besteht. Das Projekt beginnt mit einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Gebiet: Gespräche mit Einwohnern, Vereinen, Schulen und Bildungszentren, Interviews und Sammlung von Zeugnissen, die zeigen, was San Siro war, was es heute ist und was daraus werden könnte. Die Residenz wird auch durch die Unterstützung und Zusammenarbeit mit dem FringeMi Festival ermöglicht, das das Projekt in seiner Entwicklung begleitet und seine erste öffentliche Rückgabe veranstaltet und dabei den Wert des künstlerischen Prozesses als Praxis der Beziehung und kulturellen Aktivierung in den Stadtteilen anerkennt.